Hallo ihr Lieben
die warme Jahreszeit lädt zu ausgedehnten Spaziergängen, kleinen Waldabenteuern und entspannten Pausen im Grünen ein. 🌞
Doch wusstest Du schon, dass aktuell auch ein eher unscheinbarer Naturbewohner unterwegs ist, der für Hunde und Menschen ziemlich unangenehm werden kann? Die Rede ist vom Eichenprozessionsspinner. 🐛
Die kleinen Raupen wirken auf den ersten Blick harmlos – ihre feinen Brennhaare können jedoch starke Reaktionen bei Mensch und Tier auslösen. Deshalb lohnt es sich, beim Spaziergang besonders rund um Eichen aufmerksam zu sein.
🐛 Woran erkennt man Eichenprozessionsspinner?
- Ca. 2 cm lange Raupen
- Schwarzer Kopf und dunkler Körper mit langen weißen Haaren
- Meistens an oder um Eichen zu finden
- Unterwegs in langen „Prozessionen“ über Boden und Bäume
- Ihre Nester sind kuppel- bzw. tropfenförmig, anfangs weißlich und später bräunlich
❗ Warum sind sie gefährlich?
Die feinen Brennhaare des Eichenprozessionsspinners enthalten ein Nesselgift, das bei Mensch und Tier starke Reizungen verursachen kann. Besonders zwischen Mai und Juli werfen die Raupen diese Haare ab. Tückisch dabei: Die Brennhaare bleiben auch danach noch lange wirksam und können durch den Wind verbreitet werden. Deshalb solltest Du bekannte Befallsgebiete und die Umgebung befallener Eichen möglichst meiden.
Mögliche Folgen bei Kontakt:
- Starke Reizungen, Verätzungen und Rötungen
- Schwellungen an Haut, Maul, Schleimhäuten oder Augen
- Husten, Atemprobleme oder Lungenentzündung beim Einatmen der Haare
- In schweren Fällen sogar Gewebeschäden
🐶 Was tun, wenn Dein Hund Kontakt hatte?
✓ Fell gründlich waschen – dabei möglichst vorsichtig vorgehen und das Fell anschließend nicht trocken rubbeln, damit die Brennhaare nicht abbrechen und sich weiter verteilen
✓ Augen vorsichtig mit klarem Wasser oder Kochsalzlösung spülen
✓ Wichtig: Beim Entfernen der Haare selbst Handschuhe, Maske und Schutzbrille tragen
✓ Anschließend sicherheitshalber zum Tierarzt
💡 So schützt Du Deinen Vierbeiner
✓ Meide bekannte Befallsgebiete möglichst
✓ Hunde in gefährdeten Bereichen lieber an der Leine führen
Mit etwas Aufmerksamkeit bleiben Eure gemeinsamen Spaziergänge weiterhin unbeschwert und tierisch schön.
Infos und Tipps rund um den Hund https://hundezecken.uni-hohenheim.de/hundezecken
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